Zimt und Honig – eine heilkräftige Mischung …

Die Monatszeitschrift für gesundes Leben „NATUR & HEILEN“ bringt nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

  Zimt und Honig: eine Mischung mit Heilkraft

Eigentlich wussten es schon unsere Ahnen, aber wie so oft geht im Zuge der Modernisierung volkstümliches Wissen leider verloren: Zimt und Honig gehören zweifellos zu den bewährtesten Zutaten der Hausmedizin. Schon vor Jahrhunderten wurde in Griechenland und Ägypten sowie im Römischen Reich die Zimtrinde, aus welcher das Zimtpulver gewonnen wird, als Bestandteil von Salben und Ölen geschätzt. In China wird Zimt als Gewürz wie auch als Heilmittel seit mindestens 4000 Jahren verwendet.

Nach neuen Studien sollen die aus der Zimtrinde gewonnenen ätherischen Öle den Blutzuckerspiegel senken. Weiter wirkt Zimtöl beruhigend, appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend, schmerzstillend und keimlösend. Es wird auch bei Typ-2-Diabetes eingesetzt. Ins Gerede gekommen ist Zimt wegen seines (bedenklichen) Aromastoffes Cumarin, der vor allem in dem aus China stammenden Cassia-Zimt erhöht vorkommt. Zu bevorzugen ist also der edlere Ceylon- Zimt. Als absolut unbedenklich laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gilt die tägliche Dosis von 0,1 mg Zimt pro Kilogramm Körpergewicht – das entspricht etwa einem halben Teelöffel Zimt über den Tag verteilt, egal welcher Qualität. Wer mag, kann aber höher dosieren.

Weitere Studien aus den USA und Kanada haben die heilende Wirkung einer Mischung von Zimt und Honig auf unzählige Beschwerden bestätigt. Wer nämlich täglich aufs Frühstücksbrötchen Honig und Zimt statt Marmelade oder Gelee streicht, kann das Cholesterin in den Arterien senken und damit einem Herzinfarkt vorbeugen. Diese Empfehlung ist in amerikanischen und kanadischen Seniorenheimen längst zur Regel geworden, zumal Zimt und Honig auch Arterien und Venen revitalisieren.

Arthritis-Geplagte sollten täglich zweimal, morgens und abends, ein bis zwei Esslöffel Honig mit Zimt in heißem Wasser auflösen und trinken. Selbst chronische Arthritis kann auf diese Weise weitgehend gelindert werden. Das bestätigt eine Studie der Universität Kopenhagen: Von 200 Versuchspersonen berichteten 73 bereits nach einwöchiger Zimt- Honig-Kur, dass sie schmerzfrei geworden waren. Binnen vier Wochen spürten alle Versuchspersonen beträchtliche Erleichterungen.

 

Eine Vielzahl weiterer Krankheiten kann mit der Zimt-Honig- Mischung behandelt werden: 

 

 

Hautprobleme:

Hautunreinheiten einschließlich Ekzeme und Ringelflechte lassen sich binnen kurzer Zeit lindern, wenn auf die entsprechenden Stellen eine Mischung aus Honig und Zimt zu gleichen Teilen aufgetragen wird. Der Honig wird zuerst durch leichtes Erwärmen flüssig gemacht, um die gleiche Menge Zimt „aufnehmen“ zu können. Am besten lässt sich diese Lösung mit einem Wattestäbchen auftragen.

Blasenentzündungen: 

In einem Glas lauwarmen Wasser löst man einen Teelöffel Honig und Zimt auf. Einmal pro Tag trinken – so werden alle Bakterien in der Blase zerstört.

Immunsystem:

Honig enthält außer Vitaminen auch größere Mengen von Eisen. Eine Mischung mit Zimt kann das Immunsystem stärken und die Bildung weißer Blutkörperchen anregen. Mit den gleichen Mengen, die bei Blasenentzündungen empfohlen werden, lässt sich das gesamte Immunsystem „aufpäppeln“.

Magenübersäuerung:

Wer unter Magenübersäuerung leidet, sollte vor jeder größeren Mahlzeit ein bis zwei mit Zimt bestreute Teelöffel Honig zu sich nehmen. Dadurch wird auch die Verdauung gefördert und Verstopfung vorgebeugt.

Gewichtsabnahme: 

Mittels Zimt und Honig kann man auch abnehmen. Dazu muss man vor dem Frühstück und noch einmal vor dem Zubettgehen eine Tasse Wasser mit einer beliebigen, dem eigenen Geschmack entsprechenden Menge Zimt und Honig kurz aufkochen und trinken.

Erschöpfung:

Ältere Menschen werden agiler, wenn sie morgens und nachmittags gegen 15 Uhr (wenn der Körper erschlafft), einen halben Teelöffel Honig und etwas Zimtpulver in Wasser auflösen und trinken.

Frischer Atem:

Dem warmen Gurgelwasser morgens einen Teelöffel Honig und etwas Zimt beigeben – das verhindert Mundgeruch und garantiert frischen Atem für den ganzen Tag.

Wolfgang Will 

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