Schwedenkräuter, ein hochwirksames Hausmittel


Schwedenbitter – das ist eine ganz wunderbare Mischung verschiedener Kräuter und Naturstoffe, grammgenau aufeinander abgestimmt. Das Elixier ist unverzichtbarer Bestandteil unserer Hausapotheke. 
Früher hat man mit Schwedenbitter eine große Vielfalt von Beschwerden gelindert und erfolgreich behandelt. Er ist speziell für Notfälle eine erste Hilfe – und oft die einzig nötige. Leider ist es nicht mehr so bekannt, weil fast alles, was wirklich hilft, unterdrückt wird.

Schwedenbitter-Kräuter gibt es in der Apotheke. Gib die Mischung in eine leere, dunkle und saubere 2 Liter Flasche. Fülle nun auf mit 1,5 Litern Kornbranntwein (38 bis 40 %). Lasse die Mischung vier Wochen lang in der Sonne oder an einem warmen Platz stehen. Täglich einmal schütteln! 
Beginne mit dem Ansetzen an Vollmond und seihe einen Tag nach dem nächsten Vollmond ab (also nach etwa einem Monat) – fertig!

Anwendungsbeispiele für Schwedenbitter: Auf Watte oder Baumwolltuch tröpfeln, auflegen und mit einem zweiten Tuch abdecken, damit Kleidung nicht verfärbt. Die Umschläge so lange wiederholen, bis die Beschwerden abgeklungen sind. Die zu behandelnde Hautstelle unbedingt vorher gut eincremen, am besten mit Ringelblumensalbe! Einsatzbereiche für die äußerliche Anwendung: Verletzungen, Wunden, Brandwunden, Narben, Hautausschläge, Neurodermitis, Akne, Nagelbettentzündung, Nagelpilz, Muskelzerrungen, Migräne, Schwindel, Rheuma, Erfrierungen, Hämorrhoiden. Bei Hühneraugen und Warzen bei abnehmendem Mond unverdünnt aufpinseln.

Text und Bild:
Paungger & Poppe – Mondexperten

Veröffentlicht in Aktuelles, Naturheilkunde